Mensch oder Maschine: Wird der Mensch irgendwann komplett aus dem Berufsleben abgelöst?
- 30. Juli
- 2 Min. Lesezeit
Diese Frage wurde erst kürzlich in einer bunt gemischten Runde heiss diskutiert. Ich habe keine gläserne Kugel, aber meine Antwort ist klar: NEIN.
Dort, wo KI-Berechnungen übernimmt, Prozesse automatisiert und Arbeitsschritte abnimmt, die früher Stunden oder ganze Tage gefressen haben, soll und wird sie das tun. Kein Kompromiss, und das ist gut so.
Was eine Maschine nicht replizieren kann
Aber es gibt Tätigkeiten, für die braucht es Menschen mit einem Herz und feinen Antennen für das Unausgesprochene. Vertrauen und Beziehung haben eine Qualität, die eine Maschine nicht replizieren kann. Das spürst du als Kunde, als Gast, als Mitarbeitender...
Die unsichtbare Ebene menschlicher Beziehungen
Gerade im Vertrieb reden wir uns oft ein, dass Entscheidungen rein faktenbasiert sind. Aber wenn du während des gesamten Verkaufsprozesses eine gute Beziehung aufgebaut hast, kommt immer eine unsichtbare Ebene dazu. Die ist oft entscheidender als jede Präsentation.
Ich bin der tiefen Überzeugung, dass es immer Tätigkeiten geben wird, die Menschen machen müssen, weil sie schlicht eine andere Energie mitbringen. Wer je in einem Raum sass, wo die Stimmung kippte, ohne dass jemand etwas gesagt hat, weiss genau, wovon ich spreche.
Wenn ein Blick zurück nach vorne hilft
Und wenn die Angst kommt, hilft manchmal ein Blick zurück. Als die industrielle Revolution kam, hatten die Menschen dieselbe Angst um ihre Arbeit. Verständlich. Und ja, es blieb kein Stein auf dem anderen. Aber es hat nicht lange gedauert, bis völlig neue Berufsgruppen entstanden sind, von denen vorher niemand eine Ahnung hatte. Meine Oma würde mich mit grossen Augen anschauen, wenn ich ihr heute erkläre, was ein Influencer ist.
Die Frage ist also nicht Mensch oder Maschine. Die Frage ist: Was wird der Mensch immer noch viel besser können als die Maschine?
Was glaubst du: Wo braucht es auch in Zukunft den Menschen zwingend?
